Gutachter Handwerker und Bauherren

Heute war nun der Tag des ‚großen‘ Temins bzgl. der Dachfenster. Erste Überraschung, der Bauleiter hat seinen Kollegen geschickt da er im Urlaub ist. Schönen selber einen Termin vorschlagen wo man selber garnicht da ist … mitgebracht hatte er den Sachverständigen und den Vertreter der Dachdeckerei. Wir haben uns fachkundigen Familienbeistand besorgt, gut wenn man in der Familie jemandem mit offizillen Funktionen in der Dachdeckerinnung hat 🙂 .  Vielleicht etwas unfair nicht zu erwähnen das man den ‚Obermeister‘ der Innung kennt und dazu bittet, aber es geht ja auch nicht darum auf ewig Freundschaft mit dem BL zu schließen.

Nach einer kurzen Einführung und Darstellung des Sachverhaltes aus Sicht des Bauherren,  gab es im grunde nur eine kurzen fachlichen ‚Austausch‘ und für manch einen die Erkenntnis, daß Fachregeln eben keine beliebige Auslegungssache sind. Das ganze sollte dann noch am ‚lebenden‘ Objekt nachgeprüft werden.

Der Gutachter stellte in den Raum, dass das Dach von innen geöffnet werden müsse um an die Stellen heranzukommen. Ob es noch als Versuch anzusehen ist mein Einlenken zu erreichen, lass ich mal unkommentiert.

Die beteiligten ‚Fachleute‘ waren aber der Auffassung das es ausreichend zugänglich sein wenn einige Pfannen herunter genommen werden. Wenig überraschend waren dann aber alle uniso der Meinung das die Anbindung der Dachfenster an die Unterspannbahn nachgearbeitet werden muß.

Es ist zwar ein gutes Gefühl, bestätigt zu bekommen das man im Recht ist. Aber es bleibt trotzdem ärgerlich, denn es war unnötig und es wäre ein leichtes gewesen, den Mangel mit deutlich weniger Aufwand zu beheben, hätte man früher etwas unternommen.

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Datum: Montag, 2. Oktober 2006 14:44
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